Phishingmails über WordPress

Wie vielleicht einige von euch es bereits bemerkt hatten, war mein Blog für einige Stunden nicht erreichbar. Der Grund: Mein Hoster hat meine Domain gesperrt, nachdem dieser eine eMail bekam, in der deutlich hervor ging, dass meine Domain bzw meine Webseite für Phishingmails missbraucht wird. Was ich damit meine? Ihr kennt doch sicherlich alle diese unseriösen “Ihr Paypal-Konto ist nicht sicher. Klicken sie hier und bestätigen Sie ihr Passwort blabla…”-Mails, die jeder von uns hin und wieder bekommt. Und in einigen dieser Mails, wurde auf ein Malware-Ordner auf meinem Server verlinkt, der die User weiterleitet. Ich habe den Phishingmail-Ordner (gefunden durch den Direktlink “wp-admin/js/kunden/paypal/verification/” der eben in dieser eMail verlinkt ist) direkt gelöscht, wodurch das Problem schon behoben wurde. Denke ich zumindest. Kam mir irgendwie zu einfach vor. Habe aber zig Schutz-Programme drüber laufen lassen, die nichts (auch keine verstecken Dateien) gefunden haben, weshalb ich wirklich nur von einem oberflächlichen Befall ausgehe. Sicherheitshalber sämtliche Passwörter geändert und einen Malware-Schutz-Plugin installiert und natürlich auch ein BackUp eingerichtet, nur um auf Nummer sicher zu gehen. Ich hoffe, dass es sich damit erledigt hat…

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Das Geld fliegt nicht zum Mars

Zuerst beim 2,5 Milliarden Dollar Flug des Rover “Curiosity” auf den Mars und nun beim bevorstehenden 50 Millionen Dollar Sprung des Extremsportlers Felix Baumgartner durch die Stratosphäre: Das Volk erhebt empört die Stimmen. “Das Geld könne man woanders besser gebrauchen!” Wieso 2,5 Milliarden auf den Mars schiessen, wo doch hier Menschen hungern müssen. Wieso 50 Millionen für einen einzigen Sprung, obwohl man damit stattdessen so viel gutes erreichen könnte.

Da frage ich mich, was diese Menschen von der ersten Mondlandung halten? 25 Milliarden (nach heutigen Maßstäben 120 Milliarden) die für nichts auf den Mond flogen? Ein total unnötiger Meilenstein der Menschheit? 600 Millionen Zuschauer, die unnötigerweise die ersten Schritte Neil Armstrongs auf dem Mond verfolgten. 600 Millionen umsonst inspirierte Menschen, die für einen kurzen Moment das Gefühl hatten: Nichts ist unmöglich?

Zurück zum Mars. Aber stellt euch vor. Die 2,5 Milliarden flogen nicht zusammen mit dem Mars-Rover auf einen anderen Planeten. Und die 50 Millionen verglühen auch nicht in der Stratosphäre. Das ganze Geld ist noch hier. Auf der Erde. Im Umlauf. Sorgen dafür, dass die Wirtschaft funktioniert. Doch soweit denken viele nicht. Doch was glaubt ihr, geschahen mit den 2,5 Milliarden? In einem Tresor auf dem Mars liegen? Nein. Das Geld beinhaltet beispielsweise auch unter anderem die Finanzierung der Forscher des Rovers oder allgemein der Mitarbeiter der NASA, die diesen Flug planten und ermöglichten. Also geht ein paar Millionen schon einmal für die Mitarbeiter drauf. Doch selbst die geben das Geld wieder aus. Kaufen sich normale Dinge wie Essen und Kleidung. Bauen von mir aus auch neue Häuser für ihre Familien, wodurch jedoch auch die Bauunternehmung unterstützt werden (nur um mal ein banales Beispiel genannt zu haben). Wahrscheinlich gingen auch mehrere Millionen für die Software und Einzelteile des Rovers drauf. Doch selbst da: Dahinter stecken wieder Menschen von anderen Firmen, welche sich dadurch ihre Existenz finanzieren können. Man sieht also: Das Geld geht nicht verloren. Es ist noch alles hier und stärkt die Wirtschaft.

Es ist leider nur schwer nachvollziehbar, was genau die aufgewandten finanziellen Mittel bringt. Kauft man sich beispielsweise einen TV, Auto oder etwas anderes Materielles, weiß man genau, was man für sein Geld bekommen hat – Es steht schließlich vor einem. Bei “Curiosity” hat man jedoch erstmal nur die Ausgaben vor Augen – und noch keine direkte Gegenleistung. Das macht es für die Bevölkerung schwer, einen Sinn in solchen Investitionen zu erkennen.

Nun jedoch zurück zum Rekordsprung des Extremsportlers. Für ihn allein geht es lediglich um die Herausforderung. Doch das sei nur die Spitze des Eisberges, sagt er:

Was die Motivation betrifft, ist das aber nur die Spitze des Eisbergs. Durch Red Bull Stratos werden wir Daten sammeln, die künftigen Astronauten und Piloten – und vielleicht sogar eines Tages auch Weltall-Touristen – das Leben retten könnten. Wenn wir zeigen, dass ein Mensch in der Stratosphäre die Schallmauer durchbrechen und anschließend sicher auf der Erde landen kann, wäre das ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Rettungsmaßnahmen im erdnahen Bereich, die es so noch nicht gibt. (RedBull.de)

Noch steht nicht fest ob die Daten auch das taugen, was man von ihnen erhofft. Aber wenn das wirklich zutreffen sollte, ist das doch sein Geld wert, oder etwa nicht? (Ich bin gerne offen für andere Ansichten.)

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Ein Zeitalter ohne Vorbilder?

In unserem Ethik Unterricht nahmen wir vor geraumer Zeit das Thema Vorbilder/Leitbilder durch. Wir sollten hier natürlich auch unsere eigenen Vorbilder nennen. Die meisten antworteten daraufhin, ihr eigenes Vorbild zu sein bzw keines zu haben. Behaupteten, wer ein Vorbild hätte, hätte keine eigene Persönlichkeit. Daraufhin gingen wir sehr ausführlich auf dieses Thema ein. Das alles möchte ich gar nicht allzu genau wiedergeben, da es ein sehr komplexes Thema ist und ihr die Macht von google dafür nutzen könnt. Lediglich folgendes will ich dazu sagen: Der Mensch entwickelt seine Persönlichkeit durch seine Erfahrung und somit durch Nachahmung und Imitation. Die ersten Vorbilder sind die Eltern. Später sind es unsere liebsten Stars. Picken uns von jedem ein Verhalten raus, welches uns besonders zusagt. Eine Mischung, woraus wir dann als Unikat hervorgehen.  Auch nehmen wir unbewusst die Handlungsweisen und Eigenarten unserer Umwelt auf. So hat also jeder schon einmal, auch wenn es nur unbewusst war, Vorbilder gehabt. Bei mir lief das alles jedoch sogar sehr bewusst ab. Als Kind hatte ich unglaublich viele. Die meisten natürlich aus meinen liebsten Animeserien bzw Lieblingsbands. Jedoch war das oft nur von kurzer Dauer. Auch haben mich meistens die Stars in ihren Rollen in gewissen Filmen/Serien inspiriert und nicht, wie sie selbst im echten Leben sind. Doch folgende neun hielten verhältnissmäßig lange:


Sailor Moon / Mistress 9 (alias Hotaru) / Black Lady (alias Chibiusa)

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“There is something evil there…”

Schweißgebadet wache ich mitten in der Nacht auf. Panisch blicke ich um mich. Voller Angst versuch ich jeden Zentimeter meines Zimmers in Augenschein zu nehmen. Doch der Mond scheint nicht hell genug. Ein Teil meines Zimmers bleibt in völliger Finsternis umhüllt. War das real? Oder war das doch nur eine Ausgeburt meiner Fantasy? Aber diese Stimme… Das rascheln, wie es sich langsam auf meiner Bettdecke hoch zu meinem Kissen tastete… Die Angst, wofor mein Herz fast zerissen wäre. Sogar die Atmosphäre meines Zimmers ging schlagartig in eine völlig andere Richtung. Alles im Zimmer schien laut “Lauf! Flüchte!” zu schreien. Aber das kann doch nicht sein. Filme werden  doch nicht real. Die Geschichten, die in Horrorfilmen erzählt werden, sind doch als nur ausgedachte Spuckgeschichten. Aber dennoch… Der Hauch an meinem Nacken, der Druck auf meiner Bettdecke, die Geräusche… Schnell krabbel ich unter meine Decke, an den Ort, an dem man schon als kleines Kind bei Angst fliehen konnte und der einem in den schlimmsten Momenten Trost gespendet hat. Doch ich weiß, selbst da bin ich nicht sicher. Ich habe nicht vergessen was im Film geschah. Auch nicht die Tatsache, das ich nirgendwo sicher sein werde. Sie wird mich findet. Und das einzige was ich tun kann, ist zu warten…

Mein 2. Schlafparalysen-Erlebniss…

Schlafparalyse: Der Körper schläft, doch du bist noch bei Bewusstsein. Du nimmst zwar deine Umgebung war, doch einige Elemente deines Traumes, springen in die “Wirklichkeit” über. Körper kannst du nicht bewegen. Dieser schläft noch. In diesem Zustand nimmst du die Wirklichkeit-mit den Traumelementen- als “echte” Wirklichkeit war.

Es ist ein echt mieses Gefühl, wenn du weißt, dass dein Monster #01 im Zimmer ist, du aber weder schreien, reden, oder auch nur den kleinen Finger rühren kannst. Was ich da ganz oben geschrieben habe, stellt ungefähr mein Empfinden zu diesem Zeitpunkt dar. Einmal und hoffentlich nie wieder…

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Meine erste Erfahrung mit “Crushing”.

Crushing ist ein Fetisch aus den USA, der in Deutschland um die 20.000 Anhänger hat. Dabei geht es darum, mit den Füßen/Schuhen die verschiedensten Dinge zu zertreten.

Woher ich das weis? Nein, nicht weil ich einer der 20.000 Anhänger von Crushing bin, sondern weil mich jemand per mail angeschrieben und gefragt hat, ob ich nicht gegen Bezahlung ein paar solcher Fotos machen wolle. Er leitet die Kundenwünsche an mich weiter, ich schieß ein paar Fotos, send sie dem Kunden zu und dieser überweist anschließend die versprochene Gage (was minimum 500Euro ist. Hat mich zwar sehr gewundert, aber na ja gut. Fetische zahlen wohl so viel, dacht ich.) an mich. 20% müsse ich anschließend an meinen “Vermittler” überweisen.

Hm. Na ja okay. Hab erstmal die mail ignoriert. Ich krieg ein haufen solcher unseriöser mails. Nach ner Woche hab ich aber dann doch geantwortet. Ich war eben neugierig. Der Typ hatte so nett gefragt und man kann mit  einem Foto immerhin 500 Euro verdienen! Wer will das nicht. Immerhin darf ich die Fotos selbst machen, d.h. kein Gesicht und keine Aktfotos. Also haben wir noch 1-2x geschrieben, in denen er mir erklärte und zeigte, dass das alles auf gegenseitigem Vertrauen hinausläuft. Er kennt seine Kunden. Sollte dieser mir die Gage nicht überweisen, könne ich immerhin auch ihm keine 20% überweisen. Weswegen bisher mit seinen anderen “Models” alles einwandfrei geklappt hat. Und da dacht ich, wieso nicht. Ein Foto als Testlauf. Was soll da schon passieren? Immerhin ist ja nichts außer meine Schuhe darauf zu sehen. Und die 500Euro kann ich gut gebrauchen. Also geschrieben was für Kundenwünsche denn da auf mich warten. Tja und da kam der Haken. Es gab 3 “Kundenwünsche”. 2 Wollten das ich Schaben zertrete (nicht einen, sondern insgesamt 90 Stück!) und der dritte meinte, ich solle doch bitte 80 Tauwürmer zerquetschen…

Kranke Welt. Ich mein gut, ich würde für insgesamt 12 Bilder 4000 Euro (angeblich) verdienen (20% noch nicht abgezogen). Aber ich zertrete doch keine Insekten! Ich ekel mich schon vor einer Schabe! Und die wollen gleich 90?? Und so nötig bzw. so käuflich bin ich dann doch nicht das ich mich darauf einlasse. Anschließend schrieb ich höfflich zurück, das ich nicht einfach so Tiere (auch wenn es sich um Insekten handelt) zertrete. Ich hatte wohl wieder meine rosarote Brille auf und dachte, dass das alles “saubere” Bilder sind, in denen ich schlimmstenfalls auf Glas treten muss. Haha. Na ja eine interessante Erfahrung war es garantiert! Aber zukünftig lass ich trotzdem weiterhin die Finger von solchen mails!

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