[Review] Ame & Yuki – Die Wolfskinder

Ame & Yuki – Die Wolfskinder / 112 Minuten / FSK:6 / 2013

Story: Die Studentin Hana begegnet einem Wolfsmann und ist sofort verzaubert von ihm. Die märchenhafte Liebe der beiden wird von der Geburt zweier Kinder gekrönt: der älteren Schwester Yuki und dem kleinen Bruder Ame. Obwohl beide Wolfskinder sind, könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Yuki ist wild und neugierig, Ame dagegen sehr schüchtern. Zurückgezogen aber glücklich lebt die Familie in der Stadt, bis ein tragischer Unfall Hana dazu veranlasst aufs Land zu ziehen, um ihren Kindern fernab der Zivilisation ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen, egal ob als Mensch oder als Wolf. Und tatsächlich: Während Yuki gern zur Schule geht und Freunde findet, schlägt Ame nach und nach eine ganz andere Richtung ein …

Eigene Meinung: Die Story mag durchaus banal klingen, aber dafür sind die Gefühle und Emotionen umso tief ergreifender. Die Geschichte wird von Yuki, dem Wolfsmädchen erzählt. Sie erzählt die Geschichte wie ihre Mutter ihren Vater traf und wie diese Beziehung sich daraufhin entwickelte und auch wie schwer Hana es bei der Erziehung der Wolfskinder hatte. Wenn diese krank sind, muss Sie zum Tier- oder Kinderarzt? Wie würden die Menschen reagieren wenn sich Ame&Yuki in der Öffentlichkeit verwandeln würden und welchen Weg wollen die Kinder in der Zukunft einschlagen? Es ist eine wunderschöne Geschichte einer außergewöhnlichen Familie welche hier erzählt wird. Ich war nicht nur einmal den Tränen nahe und ich musste auch nicht nur einmal vor Freude lachen. Man verfolgt den Werdegang der Wolfskinder und erlebt mit, wie schwer es die Alleinerziehende Hana hat. Auch wenn die Charaktere recht schlicht gezeichnet sind, so hat man sich umso mehr Mühe mit der Natur gegeben. Da die Familie in den Wald zieht, bekommt man sehr viele sehr schöne Eindrücke der Berge. Es ist eine herzergreifende Geschichte für die ganze Familie. Kann ich wirklich wärmstens empfehlen.

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[Review] Ponyo

Ponyo / Studio Ghibli / 101 Minuten / 2008 erschienen / FSK0

Story: Das Goldfischmädchen Ponyo träumt davon, ein Mensch zu werden – sehr zum Missfallen seines Vaters, einem Unterwasserzauberer. Mit Hilfe magischer Kräfte gelingt es Ponyo tatsächlich, aus der bunten Wasserwelt auszubüchsen. Als sie an der Küste in Gefahr gerät, wird sie in letzter Sekunde von dem kleinen Sosuke gerettet. Mit ihm entdeckt Ponyo die Überwasserwelt und mit ihrer Freundschaft wächst ihr Wunsch, bei ihm zu bleiben. Doch Ponyos Kräfte scheinen die Ozeane zu entfesseln und lösen damit Naturkatastrophen aus, die Sosukes Heimatdorf bedrohen. Wird es Ponyo und Sosuke gelingen, das Gleichgewicht der Welt wieder herzustellen und die Dorfbewohner zu retten?

 

Eigene Meinung: Ponyo zählt definitiv zu meinen liebsten Ghibli-Filmen. In dem Film geht es um ein kleinen Goldfisch welches sich in ein Mädchen verwandelt und sich zusammen mit Sosuke auf ein Abenteuer begibt. Auch wenn es FSK0 hat und doch eher an kleine Kinder gerichtet ist, so verzaubert die Geschichte definitiv auch die älteren Zuschauer. Der Zeichenstil ist unheimlich süß, die Story meiner Meinung nach sehr gelungen und auch fesselnd und die Musik passt perfekt zur Geschichte. (Der Ponyo-Song setzte sich direkt als Ohrwurm bei meinem Freund und mir ab. Ganz schlimm, aber der Song ist auch einfach zu süß!) Da bekommt man richtig Sehnsucht nach dem Meer <3 Aufjedenfall Sehenswert!

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[Rezension] Edgar Allan Poe – Unheimliche Geschichten

Zum Geburtstag bekam ich unter anderem einen EMP-Gutschein. Doch statt ihn für Kleidung auszugeben, kaufte ich mir lieber ein Buch. Undzwar “Unheimliche Geschichten” von Edgar Allan Poe mit wunderschönen Bildern von Benjamin Lacombe. Hierbei handelt es sich um mein erstes Buch vom Herren Poe, weshalb ich mich für dieses wunderschöne Exemplar für 32€ entschied.

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Imperial Starport Frankfurt

Frank Wunderlich: “Looks like the Story of Star Wars plays on Earth too in the next Episode. I took these pictures on my Flight back from the States to Germany at the Frankfurt Airport. Seems like the biggest german airport plays a key role as an imperial starport in the new episode — there have just been imperial forces at the scene. “

Aww~ yeah! I hope we can book a trip to the Death Star soon, too. :D

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[Review] The Garden of Words


Dauer:
46 Minuten // FSK: 0 // Erscheinungsjahr: März 2014 // Publisher: KAZE

Story: Kurz vor Beginn der Regenzeit verschwinden die Hochhäuser Tokyos immer öfter in dunklen, schweren Wolken. An solchen regnerischen Morgen schwänzt Oberschüler Takao die Schule, um die Ruhe im Pavillon eines idyllischen Parks zu genießen. Abgeschottet von Lärm und Hektik der Großstadt begegnet er dort einer Frau, die ihren Job ebenfalls nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Während Takao davon träumt, Schuhmacher zu werden und Entwürfe zeichnet, verbringt die seltsame Unbekannte die regnerischen Vormittage im Pavillon mit Alkohol und Schokolade. Inmitten ihrer einsamen Insel nähern sich die beiden an und warten bald ungeduldig auf Regentage, damit sie sich erneut begegnen können. Doch es dauert nicht lange, bis die heiße Sommersonne die dicken Wolken über Japan zu verdrängen droht …

 

Eigene Meinung: Noch nie war die Regenzeit so schön. Zugegebenermaßen habe ich mich lange davor gesträubt diesen Film zu kaufen. (Mal ernsthaft, 30Euro für ein 45 Minuten Film? Vor allem kein preislicher unterschied zwischen DVD und BluRay? Aber gut, KAZE eben…) Aber dennoch. Das Cover und die Story hat mich einfach neugierig gemacht. Direkt zu beginn: Man darf keine großartige Story erwarten. “The Garden of Words” glänzt durch seine Dialoge und der traumhaften, regnerischen Atmosphäre. Auch war ich vom Zeichenstil bzw der Animation ganz hin und weg. Ich finde es sehr toll, dass auch im Bereich Anime Fortschritte ersichtlich sind. Der Film dauert zwar “nur” 45 Minuten, aber es ist dennoch lang genug um voll und ganz in die wunderschöne Regenzeit Tokyos eintauchen zu können. Wer lust auf einen ruhigen, atmosphärischen Anime-Film hat, bei dem man am Ende sowohl lächeln als auch weinen muss, so kann ich “The Garden of Words” trotz relativ hohem Preis wärmstens empfehlen. Und immerhin ist als kleines extra 107 Minuten Bonusmaterial drauf (unter anderem mit einer sehr süßen Kurzgeschichte).

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