
Die Kette + Armreif hab ich mir in der Türkei gekauft. Wie bereits bei der Farbe “Gold”, handelt es sich hier erneut um das “blaue” (bzw. “türkische) Auge, welches laut orientalischem Volksglauben vor neidvollen/bösen Blicken schützen soll. Geht ein „Auge“ kaputt, so hat es offensichtlich seinen Dienst getan und einen Bösen Blick abgewendet – und wird schnell durch ein neues ersetzt. (Hab ich ja schon bei der Farbe “Gold” erwähnt :) ) In der Mitte sitzt ein blaues Hässchen, welches mir Robert geschenkt hat (ausm Ü-Ei), da ich ja großer Hässchen-Fan bin! (auch wenns nicht rosa ist…)
Projekt: Farbe bekennen

Schon der Buchtitel “Schlampen im Schlafsack” deutet an, was den Leser erwartet. In dieser Lektüre geht die Rucksack-Reise von Iris Bahr, welches mit der Lektüre “Moomlatz: oder Wie ich versuchte meine Unschuld in Asien zu verlieren” anfing, nun endlich weiter. An dieser Stelle muss ich jedoch erwähnen, dass dies ein Vorabexemplar war, welches eines Tages ohne Vorwarnung ins Haus trudelte. Somit hatte ich keine Ahnung, worum es ging und so stürzte ich mich einfach ins ungewisse Leseabenteuer.
Kaum ist Iris Bahr von ihrer aberwitzigen Entjungferungsreise durch Asien zurückgekehrt, wird es ihr daheim in Tel Aviv schon wieder zu eng. Zum Glück winken das Studium an einer Elite-Universität in New England und heiße Affären mit gebildeten Jünglingen á la Club der toten Dichter. Doch egal ob Alpha Phi Alpha, Hippie-Zirkel, internationale Studenten-clique oder Unitherapeut: keine Spur von akademischer Nestwärme, ganz zu schweigen von einem erfüllten Liebesleben. Und so bleibt nur ein Ausweg aus dem Schlamassel: Semesterferien abwarten, Rucksack packen, treue Schulfreundin Talia anheuern und gemeinsam aufbrechen zur dreimonatigen Abenteuerreise durch Südamerika. Zwischen Inka-Express, den Ruinen Machu Picchus und den palmen-gesäumten Traumstränden Kolumbiens muss es doch irgendo zu finden sein, das große Glück. Und tatsächlich, nach zahllosen turbulenten Outdoor-Abenteuern, ungeahnten Sexpraktiken und Einblicken in ihr seelischen Abgründe, begegnet Iris Bahr dem Mann ihrer Träume. Dass alle vor ihm Nullen waren, muss der Typ ja nicht gleich wissen … (via Klappentext)
Zu beginn der Geschichte hatte ich bedenken, dass ich eventuell einiges nicht verstehen würde, da mir das Vorwissen aus dem ersten Band fehlt. Jedoch verflogen diese Bedenken schon nach den ersten paar Kapiteln. Die Geschichte liest sich flüssig und schnell. Die vielen Rückblenden aus Iris´s Kindheit und auch Ereignissen aus dem Vorband, machen das Buch gut verständlich. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten, weshalb man die Lektüre durchaus auch für “zwischendurch” nutzen kann. Es ist faszinierend, wie Iris Bahr es schafft, ihre Alltagssituationen auf eine ironisch-bissige Art darzustellen, was bei mir ein Dauergrinsen zur Folge hatte. :) Auch ihre niedergeschriebenen Gedankengänge kann man mitvefolgen und bringen gelungene Anekdoten hervor. Je mehr ich dem Ende der Lektüre nahte, umso lauter hallte mein Lachen durch die Wohnung. Alles in allem handelt es sich bei „Schlampen im Schlafsack“ um eine leichte Unterhaltung mit einer guten Prise bissigem Humor.

Bis(s) Comic – 14,90 € // Seelen – 24,90 €

Gestern war ich endlich das erste Mal in einer Oper! Einem Open-Air Oper! Undzwar Nabucco (Abkürzung von Nabucodonosor). Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema; andererseits steht die Hybris des Titelhelden im Zentrum, der sich selbst zum Gott machen will, daraufhin mit Wahnsinn geschlagen wird und erst durch seine Bekehrung zum Gott der Hebräer geheilt wird. (Mehr könnt ihr bei wikipedia.de nachlesen :P) Da dies meine erste Oper war, kann ich leider nicht sagen wie gut oder schlecht dieses Stück ist. Ich hab zwar kein Wort vom gesinge verstanden, dennoch waren die Stimmen unglaublich! Das ganze ging 3 Stunden. Also alles noch in der Spanne des “erträglichen”. Ich fands toll :) (more…)

Hemd: Pimkie // Hose: New Yorker // Kette: New Yorker // Handschuhe: Claire´s

Außer dieser Kette aus der Türkei besitze ich nichts in der Farbe Gold. Also nochmal Glück gehabt. Zu sehen ist das türkische (bzw. “blaue”) Auge, welches laut orientalischem Volksglauben vor neidvollen/bösen Blicken schützen soll. Geht ein „Auge“ kaputt, so hat es offensichtlich seinen Dienst getan und einen Bösen Blick abgewendet – und wird schnell durch ein neues ersetzt. Ob man dies glaubt oder nicht, ist letztenendes jedem selbst überlassen. Schickes Accessoires ist es definitiv!
Projekt: Farbe bekennen